Im Englischen hört man auf gewisse Fragen häufig die Antwort: "it's not rocket science" [wörtlich: das ist doch keine Raketenwissenschaft], was so viel heißt wie „das ist gar nicht so kompliziert" - Stephan Groth, der Kopf von Apoptygma Berzerk hat sein letztes Album so genannt, weil er meint: "Wenn ich die Zeit, die ich für das "Studium" der Musik verbracht habe, und dafür, mit Apoptygma zu arbeiten, für das Studium von Mathematik oder Ingenieur-wissenschaften aufgewendet hätte, dann wäre ich wohl jetzt schon ein renommierter „Raketen- wissenschaftler. Das ist zum Teil, woher „Rocket Science" kommt. Ich mache genau diese eine Sache, die ich wirklich gut kann. Apop ist mein Leben seit ich 18 bin."

Groth und seine Band sind so unzertrennlich wie Norwegen und seine Fjorde. Und sie sind erfolgreich: immerhin verbucht die Band einen Erfolg von mehr als ein Dutzend Alben und kann auf eine Bandgeschichte von fast zwanzig Jahren zurückblicken, mit Tourneen in 15 Ländern, zu denen bald weitere kommen werden. "Rocket Science" ist übrigens, wenn man mitzählen möchte, Studioalbum Nummer sechs. In ihrer langen Bandkarriere haben Apoptygma Berzerk eine ganz eigene Nische zwischen Elektro, New Wave und Rockmusik geschaffen und sich damit eine treue und stetig wachsende Fanbase erspielt.

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